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Engineering vom externen Dienstleister / SBS-Lager konzipiert:
Zementproduktion: Sekundärbrennstoffe aus Abfällen senken die Energiekosten

Bad Soden, den 13. Mai 2004.
Die DEUNA Zement GmbH, Deuna/Thüringen, hat mit Unterstützung von Engineering-Spezialisten der TRIPLAN AG (Niederlassung Merseburg) ein Lager für flüssige Sekundärbrennstoffe geplant und installiert. Mit der Entladung des ersten Tankwagenzuges ging die Anlage im März diesen Jahres erfolgreich in Betrieb.

Die DEUNA Zement GmbH (ein Tochterunternehmen der Dyckerhoff-Gruppe) setzt bei der Herstellung von Klinker und Zement neben den üblichen Primärbrennstoffen nun auch flüssige bis hochviskose Sekundärbrennstoffe (SBS) aus Abfällen ein. Das Unternehmen spart auf diese Weise erhebliche Energiekosten ein. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, musste DEUNA in ein entsprechend dimensioniertes Sekundärbrennstoff-Lager investieren.

Der Engineering- und IT-Dienstleister TRIPLAN AG (Niederlassung Merseburg) wurde als Generalplaner zunächst mit dem Basic-Engineering und schließlich mit dem Detail-Engineering für die Gewerke Bau-, Elektro- und MSR-Technik beauftragt. Zudem hat der Dienstleister den Auftraggeber beim Einkauf aller Lieferungen und Leistungen unterstützt. Weiterhin erbrachte TRIPLAN Merseburg Leistungen im Rahmen der Bauüberwachung und unterstützte die Inbetriebnahme. "Diese Gesamtverantwortung ermöglichte uns eine optimale Koordination des Bauablaufes," so der TRIPLAN-Niederlassungsleiter Ottomar Berndörfler.

Was waren die kritischen Punkte bei der Planung des Sekundärbrennstoff-Lagers? Als Hauptproblem stellten sich die große Stoffdatenbreite und die Verschmutzung der SBS mit Sedimenten, organischen Verbindungen etc. dar. Die einzulagernden Stoffe sind nach Gefahrstoffverordnung (GefStoffV 2.2.1) als brennbare Flüssigkeiten der Kategorien ‚entzündlich‘, ‚leicht entzündlich‘ und ‚hoch entzündlich‘ sowie zudem als wassergefährdende Flüssigkeiten der Gefährdungsklassen 1 bis 3 eingestuft.

Die flüssigen Sekundärbrennstoffe lagern in drei unabhängigen, jeweils 100 m_ großen Lagerbehältern gleicher Bauart. Der für die hochviskosen Medien vorgesehene Tank verfügt über ein innenliegendes elektrisches Heizregister. Um Sedimentationen zu verhindern, sind alle Lagertanks mit Rührwerken ausgerüstet.

Die Versorgung des Brenners erfolgt über Pumpen und auf den vorhandenen Rohrbrücken verlegte Rohrleitungen direkt aus den Lagerbehältern. Mit Hilfe vorgeschalteter Wärmeaustauscher ist es möglich, die hochviskosen Flüssigkeiten aufzuheizen und damit die Viskosität auf einen für den Brenner gerechten Wert einzustellen.

"Das gemeinsam umgesetzte Konzept ermöglicht es dem Betreiber zudem, die Befeuerung zu jedem Zeitpunkt den Bedürfnissen des Prozesses anzupassen, ohne dabei den Verbrauch kostenintensiver Primärbrennstoffe (PBS) zu erhöhen," verdeutlicht Berndörfler eine Besonderheit der installierten Technik.

Kontakt:
TRIPLAN AG
Auf der Krautweide 32
65812 Bad Soden

Tel: 06196 / 60 92 - 0
Fax: 06196 / 60 92 - 203
e-mail: info@triplan.com

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